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Michelle_8<<another one from that episode =>

1.4.07 13:42


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1.4.07 13:39


...

Wahrscheinlich willst auch du nicht das jemandem deine "Diät" oder eher Essgewohnheiten niemandem auffallen.

Hier sind ein paar Tipps von anderen Seiten, am Ende sage ich noch was zu persönlichen Erfahrungen.

Geheimhaltung

Natürlich wollen die meisten nicht, dass ihre Diät oder ihre Lebensweise jemandem auffällt...

Essen gehen

Oft geht man mit Freunden essen. Das ist der Horror, denn gerade mit Mädels fällt schnell auf, wer was für Essgewohnheiten hat. Wenn ihr essen geht, bestellt euch doch gemeinsam eine Pizza (oder was auch immer). Du kannst ja viel erzählen, laberst einfach so viel es geht, um so so wenig zu essen wie möglich, denn dein Gegenüber futtert beim Zuhören ja munter weiter. Wenn du mit der Family mal ausgehen musst, schlage doch statt den Griechen lieber den Chinesen vor. Glasnudeln und Reis sind wesentlich besser als Nudeln und Braten.

Veggies

... haben's leichter. Werd Vegetarierein oder esse nur Fleisch wenns keiner sieht. Dass du dich viel von Rohkost ernährst wird selbst für deine fürsorgliche Mutter verständlicher.

Fett

Diätprodukte fallen natürlich auf. Trotzdem sind sie fast unverzichtbar, was tun? Tu doch mal so, als gingest du wegen Bauchschmerzen zum Arzt. Dieser wird dir gesagt haben, dass dein Magen gereizt ist und du deshalb auch den Durchfall so schnell kriegst, weil es entzündet ist. Kein Problem, du musst dich halt 2 Wochen sehr fettarm ernähren und in den ersten Tagen darfst du nur Tee (keinen schwarzen), etwas Brühe und Zwieback essen. *hehe* Da das natürlich häufiger auftreten kann, bist du durch die Schmerzen einfach so traumatisiert ( ;o) ) dass du auch in Zukunft lieber fettärmere Lebensmittel isst und nur selten mal die Fettbomben wie Torten reinhaust. Das ist ja wohl verständlich,oder? ^^ Außerdem wird deine Mutter dann vielleicht auch einsehen,dass du dir öfter selbst was kochst/machst, wenn ihre Hausmannskost einfach zu schwer ist.

Geburtstage und Partys

kommen einem oft wie die Hölle pur vor. Überall essen und Omas, die einem in die Wange zwicken. Hast du einen anhänglichen Hund? Dann schätz dich glücklich. Dem kannst du ab und an am Tisch etwas runterfallen laßen ;o) . Oder sag deiner Oma, dass du nur ein paar Gabeln isst um ihren tollen Kuchen zu probieren. Immerhin hast du vorhin erst gegessen, aber du nimmst dir natürlich nach dem du probiert hast ein Kuchenstück mit nach Hause, ist ja fantastisch! Zu Hause kannst dus dann entsorgen. Ansonsten muss man eben auch mal dadurch, und trinkt einfach viiiiiiel Wasser bei dem süßen und fettigen Schmaus. MOrgen kannst du ja noch einen Obsttag einlegen!

Sport

Logischerweise fällt es auf wenn das Kind ins Fitnessstudio rennt, täglich schwimmt und sich einen Crosstrainer zulegt, auf dem es stundenlang steht. Dazu die fettreduzierte Nahrung - aha, die ist auf Diät, so ist das also! Wenn du also noch zu Hause wohnst, gehe stattdessen viel spazieren, mit dem Hund Gassi, mit "Freundinnen" (oder auch alleine (; ) bummeln (am besten ohne Kohle) oder im Sommer schwimmen. Da fällt es keinesfalls auf! Auch Inlineskaten oder Basketballspielen verbennen massig Kalos und fördern deine Ausdauer. Abends und Morgends kannst du ja in deinem Zimmer etwas Gymnastik machen, SitUps hier und Crunches da. )

"Du bist so blass! Iss mal was, Kind."

das hat man schon sehr oft gehört. Und recht haben sie, viele powern sich so arg aus,dass man ihnen ihre Diät ansieht. Ab und zu Sonnenstudio ist okay, aber das geht auch nicht andauernd, sonst sieht man aus wie ein 60 Jahre altes Stück angebrannter Toast. Daher sollte man zusätzlich zum Essen besonders Vitamin C, Magnesium, Calcium, Jod oder Kieselerde einnehmen. Vieles davon gibt es kalorienarm als Brausetablette in jedem Drogeriemarkt und die Päckchen laßen sich leicht verstecken. Du siehst einfach gesunder aus, wenn du auch gesund bist! Schminke tut es oftmals nicht, zuviel davon sieht auch ekelig aus. Von Nivea und andren Marken gibt es schöne Gesichtsmasken (Vitaminmasken oder Q10-Masken) die dich frischer wirken lassen.

andere Ausreden

"Mir tut der Bauch weh, ich glaub ich krieg meine Tage Mama."

"Ich war eben in der Stadt mit [Name] was essen! Die Baguettes waren soo lecker, aber ich bin satt!"
oder
"Ich gehe noch mit [Name] essen!"

Wenn du immer PepsiLightflaschen in der Hand hast fällt deinen Mitschülern schnell was auf. Kauf doch eine normale Pepsi/Cola-Flasche, lass sie wen anders trinken/schütte sie weg und fülle die Light-Cola in diese Flasche. Sieht ja genauso aus, macht trotzdem nen Riesen-Unterschied!

Benutze keine Butter oder Margarine; das macht viel aus, und sehen tun es deine Mitschüler auch nicht. Statt Knäcke iss lieber Vollkornbrot, Knäcke fällt auf. Als Belag kann Putenbrust dienen, viel Eiweiss, wenig Fett & Kalorien und sooo unscheinbar!

---Meine Erlebnisse---

Meine Eltern achten seit neuestem auf das was ich esse , was natürlich ziemlich stresst. Ich stehe einfach früher/später auf um dem früshtück zu entgehen. oder ich mache mir etwas zu essen, sage ich habe es eilig und muss es aufm schulweg essen, und werfe es dort weg. mittagessen tue ich so wenig wie möglich - und auch das kommt in den müll wenn niemand dabei ist....

29.3.07 14:29


~ 40 Gründe NICHT zu essen ~

1. Du wirst FETT sein, wenn du heute isst. Halt es nur einen weiteren Tag lang aus.
2. Du brauchst KEIN Essen.
3. Fette Leute sind nirgendwo gewollt.
4. Jungst werden dich tragen können, ohne zusammen zu brechen.
5. Du wirst schneller laufen können, ohne all das Gewicht, dass du sonst tragen müsstest.
6. Leute werden sich an dich als die „wunderschöne Dünne“ erinnern.
7. Wenn jemand dich beschreiben muss, wird er sagen: „Oh,sie wiegt sicher unter 50kg!“
8. Jungs werden dich kennen lernen wollen, nicht über dich lachen und weggehen.
9. Hungern ist des Beweis von Willensstärke!
10. Du wirst deine wunderschönen, wunderschönen Knochen sehen können.
11. Knochen sind sauber und pur. Fett ist dreckig und hängt an deinen Knochen wie ein Parasit.
12. Wenn du isst siehst du aus wie diese wiederlichen, ekelhaften , fetten, unkontrollierten Leute.
13. Die Models die jeder für wunderschön hält, das gängige Schönheitsideal, bist du eines davon? ...NEIN...
14. Zu viele Leute sind fettleibig!
15. Leute die essen sind arrogant und egoistisch.
16. Nur dicke Leute fühlen sich zu Dicken hingezogen! Willst du von Schweinen gemocht werden, nur weil du eines von ihnen bist?
17. Jeder kann Innere Schönheit besitzen, aber nur einige wenige können wahre und innere Schönheit besitzen.
18. Du wirst dich so leichtfüßig und leise bewegen können wie eine Spinne.
19. Nur dünne Leute sind graziös.
20. Wenn du einer fetten Person einen Klaps verpasst, siehst du wie das Fett über den Rippen wabbelt. Ekelhaft!
21. Willst du das Leute zu dir sagen: „Zur Hölle, geh mir aus dem Weg, du bedrängst mich, ich kann nicht mehr atmen!“ oder: „Du bist soooo dünn!“ ???
22. Untergewicht heißt ein perfekter Körper!
23. Ballerina? Oder Kartoffelsack?
24. Ich möchte leicht genug sein, dass ein Heliumballon mich hoch in den Himmel tragen kann...wie in meinem Wunschtraum.
25. Ich will durch den Schnee waten können, ohne Fußspuren zu hinterlassen.
26. Hungere die Stellen die du nicht brauch fort. Sie sind hässlich, entwerten deinen Körper.
27. Du kannst nicht ohne Hunger und Gewichtsverlust bestehen!
28. Zu sagen: „Nein, danke!“ zu dem Essen ist: „ Ja bitte.“ Zum Dünnsein zu sagen.
29. Dicke Leute sind so riesig, Leute sehen trotzdem durch sie hindurch. Ignorieren sie.
30. Das einzige Mal, wenn Leute Dicke Leute bemerken, dann wenn eine dünnes Mädchen zum Vergleich bereit steht. Du!
31. Hast du jemals eine Person gesehen, die ein wanderndes Skelett NICHT bemerkt hat?
32. Nichts schmeckt so gut, wie das Gefühl dünn zu sein.
33. Ist Essen wichtiger als Glück in deinem Leben? Deine Erscheinung vor anderen?
34. Essen ist sich anpassen.
35. Wenn du anfängst zu schwächeln und schwindelig zu werden bist du beinahe am Ziel.
36. Hunger ist dein Freund. Er wird dich nicht betrügen wie das Essen.
37. Essen ist fies und hinterlistig. Es trickst dich aus es zu essen und wirkt von innen nach außen, macht dich fett, hässlich, wiederlich und unglücklich.
38. Denk an Ana wie an deine Geheimwaffe.
39. Wenn du mir einen Grund nennen kannst fett zu sein, nenne ich dir 1000 Gründe dünn zu sein und zwar in der Zeit in der du nach dem einen suchst.
40. Dünne Leute sehen gut aus in JEDER Art von Kleidung!

29.3.07 14:23


was ist das?

Pro-Ana (von pro: für und Anorexia nervosa: Magersucht) und Pro-Mia (Bulimia nervosa: Ess-Brechsucht) sind Bewegungen von Mager- beziehungsweise Ess-Brechsüchtigen im Internet.

Diese Bewegung entstand Anfang des 21. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten und breitete sich von dort auch nach Europa aus.

Überblick

Die Anhänger von Pro-Ana, fast ausschließlich junge Frauen, tauschen sich über spezielle Pro-Ana-Websites aus. Sie stellen dort die Magersucht bildhaft als extremes Schlankheitsideal dar, dem sie sich mit radikalen Maßnahmen nähern, um letztendlich Zufriedenheit mit sich und ihrem Aussehen zu erreichen. Die Magersucht erhält dabei den Anklang einer Art der Selbstverwirklichung, der Souveränität und der Macht über den eigenen Körper, die gegen eine feindselige Umwelt verteidigt werden muss. Die Assoziation von „Ana“ mit dem Namen „Anna“ ist gewollt und steht für eine idealisierte Personifikation der Magersucht. Sie kommt insbesondere im „Brief von Ana“ zum Ausdruck, der sich auf den Webseiten der Bewegung als ein zentrales Manifest findet.

Interpretation

Zu der Charakterisierung gibt es mehrere Ansichten. Die Literaturwissenschaftlerin Roxanne Kirkwood definiert Pro-Ana als eine Bewegung, die Magersucht als Wahl und Lebensstil statt als eine Krankheit ansieht, wobei sie aber bemerkt, dass die Bewegung diesen Standpunkt nicht aktiv anderen Personen nahelegt. Der Soziologe Nick Fox spricht hingegen von einer Bewegung, deren Anhänger eine Heilung ablehnen („anti-recovery&ldquo. Der Mediziner Mark L. Norris charakterisiert Pro-Ana als eine Internetbewegung, die Anorexia nervosa als vorteilhaft darstellt.

Eine Studie von Mark L. Norris hat die Inhalte von zwölf Pro-Ana-Webseiten untersucht. Demnach enthielten sieben davon einen vorgeschalteten Hinweis (Disclaimer). Dieser forderte Personen ohne Essstörung auf, die Seite zu verlassen, enthielt die Angabe, dass es sich um ein Seite handelt, die die Pro-Ana-Bewegung unterstützt oder enthielt eine Aufforderung an Minderjährige, die Seite nicht zu betreten. Zentraler Bestandteil der Hälfte der Webseiten waren geschützte Webforen, in denen sich angemeldete und von einem Moderator zugelassene Besucher gegenseitig dazu animieren, weiter an Gewicht zu verlieren. Die Webseiten selbst beinhalteten Bilder und Zitate, die als Trigger (engl. für Auslöser) bezeichnet werden und die weiter zur impulsiven Verminderung des Gewichts bewegen sollen. Die Bilder, auch Thinspirations genannt, waren in allen bis auf einen der Fälle zu finden und zeigten Prominente (diese sind häufig mit Bildbearbeitungsprogrammen auf ein abgemagertes Aussehen retuschiert[1]), Menschen im fortgeschrittenen Stadium der Magersucht, aber auch als Negativbeispiele fettleibige Menschen. Daneben fanden sich bei acht der Seiten „Zehn Gebote“, Anleitungen zur Gewichtsreduktion, zur Ablenkung vom Essen und dem Gedanken daran, oder ein Rechner zur Ermittlung des Body-Mass-Index. Dazu kamen auf neun von den Seiten Gedichte und Kurzgeschichten und auf fünf der Seiten allgemeine Informationen zu Essstörungen und Links zu verschiedenen Institutionen oder anderen Pro-Ana-Seiten. Nur eine der untersuchten Seiten bezeichnete Anorexia nervosa als Wahl eines Lebensstils („lifestyle choice&ldquo, während fast die Hälfte der Seiten-Betreiber diese als Mittel zur Unterstützung von Menschen mit Essstörungen sahen.

Nach der Darstellung einer magersüchtigen Studentin die von ZEIT online zu ihrer Sicht befragt wurde, sind sich die Pro-Ana-Anhänger bewusst, dass Magersucht eine lebensbedrohliche Krankheit ist. Die meisten von ihnen haben nach ihrem Eindruck bereits eine Therapie gemacht. Sie glaubt, dass die Betroffenen deshalb an Pro-Ana teilnehmen, weil sie vor der Magersucht resigniert und die Hoffnung auf eine Heilung aufgegeben haben.[2] Elisabeth Bader und Barbara Novak von der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen sehen die Situation weitaus kritischer, sie glauben, dass Pro-Ana-Anhänger „[die Anorexie] oftmals gar nicht als Krankheit anerkennen und sich der Begleiterscheinungen und Folgekrankheiten nicht bewusst sind.“

Pro-Mia entspricht, abgesehen vom Bezug auf Bulimie, dem Wesen nach Pro-Ana. Die Anhänger beider Bewegungen schlagen trotz ihres starken Internetbezugs auf ihren Webseiten auch Armbänder als Erkennungssymbole vor, in Rot für Anhänger von Pro-Ana, in Lila für Pro-Mia. Darauf aufbauend hat sich eine Farb- und Form-Symbolik entwickelt. Blau soll für Selbstverletzendes Verhalten (SVV, „Ritzen&ldquo stehen, Schwarz für Depressionen, Grün für die Teilnahme an einer Therapie, Weiß für selbst auferlegtes Fasten und Hungern, Rosa bzw. Pink für die DSM-IV-TR-Kategorie der „Eating disorder not otherwise specified“ (ED-NOS). Die Libelle stellt bildhaft den verzerrten Blick bezüglich Körperbau-Ästhetik dar, die Daunenfeder bezüglich Gewicht.

Reaktionen

Die Existenz der Bewegung hat in den Medien und insbesondere bei Organisationen, die sich mit Essstörungen auseinandersetzen, mehrfach verstörte bis warnende Reaktionen ausgelöst. Elisabeth Bader und Barbara Novak von der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen sehen Pro-Ana als „eine Verherrlichung der Magersucht bis hin zur fanatischen Hingabe an diese.“ Georg Ernst Jacoby, Chefarzt an der Klinik am Korso, eine Fachklinik, die auf Essstörungen spezialisiert ist, warnt vor Pro-Ana-Webseiten und vertritt den Standpunkt, dass sie sehr gefährlich seien, weil sie nicht nur Magersüchtige weiter in die Krankheit hineinzögen, sondern weil dadurch auch Gesunde zur Magersucht verführt werden könnten. Nach seiner Auffassung sollten diese Webseiten analog zur Zigarettenwerbung verboten werden. Er sieht außerdem durch Pro-Ana den Konsens in Gefahr, dass Magersucht eine gefährliche Krankheit ist.[2] Die Academy for Eating Disorders, die nach eigenen Angaben der weltweit größte Berufsverband von Personen ist, die sich mit Essstörungen beschäftigen, weist neben den schwerwiegenden körperlichen Konsequenzen insbesondere darauf hin, dass es eines der Diagnosekriterien der Magersucht ist, dass die Betroffenen sie verleugnen oder nicht ernst nehmen. Der Verband geht davon aus, dass Pro-Ana-Webseiten dies verstärken können und fordert eine nachhaltige Behandlung von Essstörungen.[3]

Die Psychologin Julie Hepworth, die eine kontrovers diskutierte Studie über die Teilnahme an Pro-Ana-Webseiten erstellt hat, folgert dagegen, dass die Ängste übertrieben sind. Bei den über einen Zeitraum von sechs Wochen hinweg untersuchten Webseiten hatten sich demnach die Teilnehmer nicht in ihrem Verhalten gegenseitig weiter angeheizt, sondern sich durch den sozialen Kontakt eine emotionale Stütze gegeben, die ihnen half, ihre Probleme besser in den Griff zu bekommen. Die Studie berichtet weiter, dass die Webseiten weniger von Magersüchtigen genutzt wurden, sondern eher von Frauen, die lediglich Informationen zum Abnehmen suchten.[4]

Karen Dias, Studentin am interdisziplinären Centre for Women's and Gender Studies der University of British Columbia, nimmt explizit eine von der herrschenden Interpretation von Pro-Ana abweichende Sicht ein. Sie sieht die Gefahren der Magersucht als solche, stellt aber fest, dass die konventionelle Therapie schlechte Erfolgsraten habe. Von Essstörungen betroffene Frauen auf Pro-Ana- oder Pro-Mia-Webseiten könnten demnach dort einen Zufluchtsort finden, an dem sie der beständigen Kontrolle und Steuerung durch ihre Umgebung entzogen sind, und wo sie die Definitionshoheit über ihr Erleben haben. Die Tatsache, dass bestimmte Webseiten vom Netz genommen werden, an anderer Stelle aber ähnlich wieder auftauchen, zeige wie sehr die Betroffenen einen Ort suchen, wo „Geschichten über ihren Körper erzählt“ werden können. Hier könnten sie Dinge sagen, die sie (noch) nicht ihrer Familie oder einem Therapeuten sagen können. Die typische Isolation der Essgestörten könne so durchbrochen werden. Das Ausformulieren von Gedanken zum Thema Anorexie könne es der Betroffenen erleichtern, sich von diesen Gedanken letztlich zu distanzieren. Schließlich interpretiert Dias Pro-Ana als subversiv und diskutiert, ob sie Teil einer „dritten Welle des Feminismus“ sein könnten.

Nach Bemühungen der National Association of Anorexia Nervosa and Associated Disorders (ANAD) mit einer Kampagne per Fax[5] und ähnlichen Bemühungen weiterer Verbände[6] sind Angelfire, Yahoo,[7] MSN,[8] Lycos, MySpace,[9] Tripod[10] und andere Anbieter dazu übergegangen, Pro-Ana-Webseiten und Dienste zum Betrieb entsprechender Web-Gemeinschaften vom Netz zu nehmen, die über ihre kostenlosen Angebote öffentlich zugänglich gemacht wurden. Sie taten dies auf der Grundlage der ethischen Richtlinien in ihren Nutzungsbedingungen. Einige Anbieter[11] sollen dies jedoch auch mit dem Hinweis auf Meinungsfreiheit abgelehnt haben. Die ANAD hat für die Suche nach Pro-Ana-Webseiten und die Benachrichtigung der entsprechenden Diensteanbieter sogar eine Vollzeitkraft eingestellt.[12] Ebay hat Produkte, die im Zusammenhang mit der Bewegung stehen (Erkennungsschmuck), auf seine Liste der unerlaubten Handelsgüter gesetzt.[13][14]

Abgrenzung

Weiter als Pro-Ana und Pro-Mia geht die Antipsychiatrie, eine Bewegung, deren Anhänger jegliche Einordnung in die medizinische Kategorie der psychischen Störung ablehnen, darunter auch Essstörungen. Sie vertritt stattdessen den Standpunkt, dass solche Einordnungen lediglich eine gesellschaftliche Konstruktion darstellen.

Nach der Beschreibung der Betreiberin der Webseite pure ana,[15] die selbst magersüchtig ist, werden die Bezeichnungen „Magersucht“ und „Ana“ in der Pro-Ana-Bewegung als unterschiedliche Begriffe für zwei Blickwinkel verstanden, für die Krankheit und für ihr Verständnis als Lebensstil. Für sie sind diese jedoch „im Grunde genommen ein und dasselbe Phänomen“. Weil das Verständnis der Magersucht als Lebensstil eine mangelnde Krankheitseinsicht darstellt, glaubt sie, dass es selbst Teil der Krankheit ist, wobei sie auf die Übereinstimmungen mit den Diagnosekriterien hinweist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pro-Ana


29.3.07 14:20


10 Gebote

1. Du sollst unsichtbar werden. Dafür mußt Du dünner werden. Dünn zu sein ist wichtiger, als gesund zu sein.

2. Du sollst dünn sein; bist Du nicht dünn, so bist Du nicht gut.

3. Du sollst hungern, Abführmittel nehmen, Dir andere Kleider kaufen, alles, damit Du dünner aussiehst.

4. Du sollst nicht essen, ohne Dich schuldig zu fühlen.

5. Du sollst keine nahrhaften Dinge essen, ohne Dich anschließend zu bestrafen. 

6. Du sollst Kalorien zählen und Deine Nahrungsaufnahme entsprechend reduzieren.

7. Du sollst Deine Waage als das wichtigste in Deinem Leben ehren.

8. Du sollst nicht zunehmen. Wer zunimmt, fällt auf.

9. Du sollst nie glauben, Du bist dünn genug.

10. Du sollst dünn sein und nicht essen. Dieses sind die wahren Zeichen von Willenskraft und Stärke.

29.3.07 14:06


ana

Anas Brief

Erlaube mir mich vorzustellen. Mein Name, oder wie ich von sogenannten "Ärzten" genannt werde, ist Anorexie.
Mein vollständiger Name ist Anorexia Nervosa, aber du kannst mich Ana nennen. Ich hoffe, wir werden gute
Freundinnen.

In der nächsten Zeit werde ich viel Zeit in dich investieren und ich erwarte das Gleiche von dir.

In der Vergangenheit hast du mitbekommen, wie deine Lehrer und Eltern über dich sprachen. Du bist "so reif",
"intelligent", "gibst immer alles" und in dir steckt "so viel Potential". Wohin hat dich das alles gebracht,
wenn ich fragen darf?? Nirgendwo hin! Du bist nicht perfekt, du strengst dich nicht genug an und draüber hinaus
verschwendest du deine Zeit damit, mit diesen Freunden zu reden und über sie und das Zeichnen nachzudenken.
Dieser Luxus wird dir in Zukunft nicht gestattet sein.

Deine Freunde verstehen dich nicht. Sie sind nicht ehrlich. Früher, als die Unsicherheit an deinen Gedanken genagt
hat, und du sie gefragt hast: "Sehe ich... fett aus?" und sie geantwortet haben "Nein, natürlich nicht", wusstest du,
dass sie lügen. Nur ich sage dir die Wahrheit. Deine Eltern... lass uns nicht so weit gehen! Du weißt, dass sie dich
lieben und dass sie für dich sorgen, aber die Sache ist einfach die, dass sie deine Eltern sind und verpflichtet sind,
so zu handeln. Ich werde dir jetzt ein Geheimnis verraten: Tief in ihrem Inneren sind sie von dir enttäuscht.
Aus ihrer Tochter, der mit all dem Potenzial, ist ein fettes, faules Mädchen geworden, das alles, was es hat, nicht
verdient hat.

Aber ich bin gerade dabei, das alles zu ändern.

Ich erwarte eine ganze Menge von dir. Du darfst nicht viel essen. Es wird langsam anfangen: Reduzierung der Fettaufnahme,
Lesen der Nährwertangaben, Junk Food, Frittiertes etc. wird weggelassen. Für eine Weile wird die Übung einfach sein:
Etwas Laufen, vielleicht ein paar Crunches und Sit ups. Nichts zu Schweres. Verlierst vielleicht ein paar Pfunde. Nehme ein
bisschen Fett aus diesem Fettbottich deines Bauches. Aber es wird nicht lange dauern, dann werde ich dir sagen, dass das nicht
genug ist.

Ich werde von dir erwarten, deine Kalorienaufnahme zu verringern und gleichzeitig mehr Übungen zu machen. Ich werde dich
an deine Grenzen treiben. Du musst es ertragen, weil du dich mir nicht widersetzen kannst. Ich fange an, mich bei dir
einzunisten. Ziemlich bald bin ich immer bei dir. Ich bin da, wenn du morgens aufwachst und zur Waage rennst. Die Zahlen
werden beides - Freund und Feind, und mit rasenden Gedanken betest du, sie mögen niedriger sein, als gestern Morgen.
Du siehst mit Schrecken in den Spiegel. Du kneifst dir in das Fett, das da ist und lächelst, wenn du dir über Knochen
streifst. Ich bin da, wenn du den Tagesplan gestaltest: 400 kcal, 2 Stunden Sport. Ich bin die jenige, die ihn ausgnobelt,
weil spätestens jetzt meine und deine Gedanken Eins werden.

Ich folge dir den ganzen Tag hindurch. In der Schule, wenn du dich schlecht konzentrieren kannst, gebe ich dir etws z
um Nachdenken: Zähle die Kalorien für den Tag nach. Es ist zuviel. Ich fülle deinen Kopf mit Gedanken über Essen,
Gewicht, Kalorien und Dinge, über die Nachzudenken sicher ist. Denn jetzt bin ich bereits in dir drin. Ich bin in
deinem Kopf, deinem Herzen und deiner Seele. Die Schmerzen des Hungers, die du vorgibst zu spüren, bin ich in dir.

Ziemlich bald werde ich dir nicht nur sagen, was du mit Essen machen sollst, sondern auch, was du die GANZE Zeit
über machen sollst.Lächel und nicke. Zeige dich von deiner guten Seite. Schlage auf diesen fetten Bauch, verdammt,
Gott, bist du eine fette Kuh! Wenn es Zeit für's Essen ist, sage ich dir, was zu tun ist. Ich mache einen Teller mit
Kopfsalat, der wie ein Festmahl passend für einen König aussieht. Reiche das Essen herum. Lass es so aussehen, als
hättest du etwas gegessen. Kein Stück... wenn du isst, dann wirst du dir Kontrolle verlieren .... WILLST du das?
Wieder ein fette Kuh werden, die du einmal warst? Ich zwinge dich, Models aus Modemagazinen anzustarren. Diese perfekt
dünnen, verzichtenden Models mit den weißen Zähnen, Models der Perfektion, die dich von den Seiten der Hochglanzmagazine
heraus anstarren. Ich lasse dich erkennen, dass du nie wie sie sein kannst. Du wirst immer fett und nie so schön wie sie sein.
Wenn du in den Spiegel schaust, werde ich dir das Bild verzerren. Ich werde dir Fettleibigkeit und Scheußlichkeit zeigen.
Ich werde dir einen Sumo-Ringer zeigen, wo in Wirklichkeit ein hungerndes Kind ist. Aber du musst das glauben, denn wenn du die Wahrheit kennen würdest, könntest du wieder anfangen zu essen und unsere Beziehung würde zerbrechen....

Manchmal wirst du rebellieren. Du wirst das kleine rebellierende, fieberhafte Gefühl, das in deinem Körper zurückgeblieben
ist bemerken und du wirst dich runter in die dunklen Küche wagen. Die Kühlschranktür wird sich ,leise knarrend, langsam öffnen.
Deine Augen werden das Essen streifen, dass ich in sichern Abstand von dir aufbewahrt habe. Du wirst deine Hände lethargisch,
wie in einem Albtraum durch die Dunkelheit nach einer Packung Cracker greifen sehen. Du stopfst sie in dich hinein, mechanisch,
nicht wirklich schmeckend, aber einfach genießend, dass du etwas gegen mich tust. Du greifst nach einer weiteren Packung, einer
weiteren, einer weiter, einer weiteren. Dein Magen bläht sich auf und fängst an lächerlich auszusehen, aber du willst nicht
jetzt schon aufhören. Und die ganze Zeit schreie ich dich an aufzuhören, du fette Kuh, du hast du hast wirklich keine Selbstkontrolle,
du wirst fett werden.

Wenn es vorbei ist, wirst du dich wieder an mich ranklammern, mich nach Rat fragen, weil du wirklich nicht fett werden willst.
Du hast eine der Hauptregel gebrochen und willst mich jetzt zurück. Ich zwinge dich ins Badezimmer, auf deine Knie, du
starrst ohne Gefühl in die Kloschüssel Deine Finger werden in deinen Rachen gesteckt und nicht ohne eine große Menge
Schmerz wird dein Essen rauskommen. Wieder und wieder wird dass wiederholt, bis du Blut und Wasser spuckst und du weißt,
dass alles raus ist. Wenn du aufstehst, wird dir schwindelig sein. Werde nicht ohnmächtig! Stehe aufrecht! Du fette Kuh ,
du verdienst es Schmerzen zu haben. Vielleicht entscheide ich mich bald anders, um dich von dem Gefühl der Ertappung zu
befreien. Vielleicht bringe ich dich dazu Abführmittel zu nehmen und du wirst bis in die frühen Morgenstunden auf dem Klo
sitzen, mit einem drückendem Gefühl in dir. Oder vielleicht ich bringe dich dazu dich selbst zu verletzen, deinen Kopf vor
eine Wand zu schlagen bis du schreckliche Kopfschmerzen bekommst. Ritzen ist genauso effektiv. Ich will, dass du dein Blut
siehst, wie es deinen Arm runterläuft und in diesem Bruchteil der Sekunde wirst du merken, du verdienst ihn, egal welchen
einen Schmerz ich dir gebe. Du bist deprimiert, besessen vom Schmerz und dem Verletzen. Du greifst nach Außen aber niemand
wird dich sehen oder dir zuhören. Wen interessiert’s? Du verdienst es; du hast es selbst über dich gebracht.

Ist das Rauh? Willst nicht, dass das mit dir passiert? Bin ich unfair? Ich tue Sachen die dir helfen. Ich mache es
möglich für dich aufzuhören an deine Gefühle zu denken, die die Ursachen für deinen Stress sind. Gedanken der Wut,
Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Einsamkeit können sich verziehen, denn ich fülle deinen Kopf mit dem Kalorien Zählen.
Ich vernichte deinen Kampf um mit anderen Kindern deines Alters Zeit zu verbringen. Denn jetzt bin ich deine einzige Freundin.
Ich habe eine Schwäche. Aber wir dürfen keinem davon erzählen. Wenn du dich entscheidest gegen mich zu kämpfen, jemanden
zu erreichen und ihm zu erzählen, was ich aus deinem Leben mache, wird alles zusammen brechen! Niemand darf es erfahren,
niemand kann die Schale brechen, mit der ich dich bedeckt habe. Ich habe dieses dünne, perfekte, beneidenswerte Kind geschaffen.
Du bist mein, nur mein. Ohne mich bist du nichts. Also kämpfe nicht gegen mich! Wenn andere Bemerkungen machen,
ignoriere sie. Beschleunige dein Tempo, vergiss sie, vergiss alle, die versuchen mich von dir weg zubekommen.
Ich bin dein größter Gewinn und ich habe vor sie von dir fern zu halten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ana
29.3.07 14:02


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